Filmtage Lounge

In der eigens für die Griechischen Filmtage eingerichteten Lounge im Glasbau – Deck 1,
können Sie vor oder nach einer Filmvorführung entspannen, ins Gespräch kommen und bei einem Getränk die besondere Atmosphäre genießen.
Musikalische Begleitung rundet das Lounge-Erlebnis ab.
Lounge Musik: Donnerstag 19.11.2026, Freitag 20.11.2026 und Samstag 21.11.2026, ab 20:30 Uhr

Am Piano: Konstantina Zachari, Sofia Skorda und Afroditi

Lounge: 18 – 22 November 2026

 

KARAOKE ABEND

Griechischer Film ist eng mit griechischer Musik verwoben. Lieder, die eigens für Filme komponiert wurden, brannten sich ins kollektive Gedächtnis ein und sind heute noch bei Griechinnen und Griechen sehr beliebt. Für alle, die Musik lieben, singen können oder auch nicht!
Glasbau Deck 2

Samstag, 21.11.2026, ab 22:00 Uhr
Eintritt frei

Ausstellung im Foyer Filmhaus
im KunstKulturQuartier

KIKI KOLYMPARI / TWELVE STILLS FORWARD
Standbilder in bewegendem Kontext Stillstand und Dynamik in visuellen Medien
Eröffnung Do., 19.11.2026 um 17 Uhr

Den hier präsentierten Arbeiten diente eine Reihe von Standbildern (Frames) aus Kinofilmen als Rohmaterial. Genauer gesagt geht es überwiegend um griechische Filme die im Filmhaus während der Griechischen Filmtage vorgeführt werden. Durch den Mal-Prozess von Kiki Kolympari werden diese “stills“ aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst. Ihre Quelle oder die konkrete Handlung ist nicht mehr ohne Weiteres nachvollziehbar; so erlangen sie eine neue Existenz. Gelöst aus ihrem ursprünglichen Plot, abstrahiert, aber mit vereinzelten narrativen Anhaltspunkten fügen sie sich zu einem Filmstreifen einer neuen Erzählung zusammen.Die lineare Anordnung der Arbeiten fungiert als Referenz an die Struktur des analogen Films und wirft die Frage auf, welche Handlung all diese Fragmente miteinander verbinden könnte. Durch das Erkunden möglicher Erklärungen kann jeder Betrachter Regie bei seinem eigenen mentalen Kinowerk führen. Der persönliche Film eines jeden Einzelnen gleicht einem psychologischen Puzzle, wenn es gilt, diese fragmentierten, alleinstehenden Bilder miteinander zu verknüpfen. Gibt es wohl wiederkehrende Elemente zwischen den verschiedenen Erzählungen? Womöglich laufen die unterschiedlichen Perspektiven um dieselben universellen, existenziellen Fragen zusammen. Die menschliche Psyche greift trotz der Subjektivität der Perspektive stets auf gemeinsame Themen zurück, um die Lücken zwischen den Bildern zu füllen. Vielleicht genau aus dem Grund, weil die Dinge, die wichtig sind und die am Ende alles erklären, für uns alle dieselben sind.

Eintritt frei

Kiki Kolympari

Kiki Kolympari (geb. in Nürnberg) schloss 2017 ihr Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Athen ab, wo sie auch die byzantinische Ikonographie/ Fresko/ Enkaustik und Bildhauerei erlernte. Ihre Arbeit wurde in zahlreichen Gruppenausstellungen in Museen und Galerien, in Griechenland und außerhalb präsentiert. Einige davon sind: Städtische Pinakothek Ioannina (2026), Laographisches und Historisches Museum Larisa (2025), a.antonopoulou.art gallery (Athen 2023), Galerie Münsterland (Emsdetten 2023), Städtische Pinakothek Athen (2023), Städtische Pinakothek Chania (2022), Hellenisch-Amerikanische Union (Athen 2022), Museum für byzantinische Kultur (Thessaloniki 2021), Museum für moderne und zeitgenössische Kunst (Palermo 2021), Archäologisches Museum Agios Nikolaos (2020), Art Athina (2020, 2021, 2025), Pinakothek der Kykladen (Syros 2020), Kunst- und Projekthaus „Torstraße 111“ (Berlin 2020), Museum von St. Agostino (Genua 2019), Schloss der Pommerschen Herzöge (Stettin 2019) u. a. Sie blickt auf weitere vier Einzelausstellungen zurück. Sie lebt und arbeitet in Athen.18.–22. November 2026 im Filmhaus NürnbergGriechischer Kunstclub Nürnberg e. V. │9. Griechische Filmtage Nürnberg

Die vergessenen Kinder des griechischen Bürgerkriegs.

UNBEKANNTE ZEITGESCHICHTE
Impulsvortrag zum Film LACHTARA. LONGING:

Aus Anlass der Filmvorführung „Mörderin“ am Samstag, den 23. November 2024, um 20:00 Uhr im Festsaal, haben die interessierten Zuschauer die Möglichkeit einen Einblick in den original Text (1903) zu bekommen, der als Romanvorlage für den Film diente.
Mitglieder des Kunstclubs lesen in griechischer und deutscher Sprache mit musikalischer Begleitung. Alexandros Papadiamantis gilt heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller, wenn nicht als der bedeutendste Erzähler, neugriechischer Literatur, was vor allem an seiner unschuldigen, unverfälschten Art zu schreiben liegt; seine Erzählungen sind durchdrungen von Sensibilität und Authentizität bei der Schilderung von Menschen und der mediterranen Welt, in der diese leben. Sein Roman «Die Mörderin» ist «Eine sozialkritische und psychologische Erzählung, in der Alexandros Papadiamantis die kleine Insel Skiathos zum Mikrokosmos für den großen ethischen Themenkomplex von Individuum und Gesellschaft sowie Schuld und Sühne werden lässt. Ein literarisches Meisterstück.» (Thomas Plaul, Lesart)

Eintritt frei

BLACK BOX POEM – ABSENCE SADDENS

Poesie als Raum erleben
19.–22. November 2026 | Filmhaus Nürnberg

Das BLACK BOX POEM kehrt im Rahmen der 9. Griechischen Filmtage Nürnberg mit dem Videogedicht „Absence saddens“ zurück – einer künstlerischen Zusammenarbeit zwischen der Dichterin Anastasia Gkitsi und dem Videokünstler Janni Kolotouros.
In einem eigens gestalteten, vollständig abgedunkelten Raum betreten die Besucherinnen und Besucher eine „Black Box“ aus Bildern, Klängen und Erinnerungen. Das Videogedicht wird in einer Endlosschleife (Loop) gezeigt – ohne festgelegten Anfang oder Schluss. So kann jeder Mensch selbst bestimmen, wie lange er verweilt und auf welche Weise er sich auf das Werk einlässt.
Das BLACK BOX POEM ist eine Weiterentwicklung des von Anastasia Gkitsi konzipierten Kunstprojekts „Poetry Black Box“, das im Mai 2024 auf der 20. Internationalen Buchmesse Thessaloniki im Rahmen des 10. Festivals junger Literatinnen und Literaten erstmals präsentiert wurde.
Noch im selben Jahr wurde das Konzept im Rahmen der Griechischen Filmtage Nürnberg mit dem Videogedicht „PAUSE“ vorgestellt.
2025 wurde die Poetry Black Box unter dem Titel „Video Poetry Wave“ erneut auf der 21. Internationalen Buchmesse Thessaloniki präsentiert. Die Installation vereinte Videogedichte zeitgenössischer griechischer Dichterinnen und Dichter. Die künstlerische Leitung lag bei Anastasia Gkitsi und dem Videokünstler Janni Kolotouros, der für die Gestaltung und Bearbeitung der Videobeiträge verantwortlich war.
2026 kehrt die Installation mit „Absence saddens“ nach Nürnberg zurück. Die neue audiovisuelle Arbeit setzt sich mit Abwesenheit, Erinnerung und den Spuren des Verlusts auseinander. Die Bilder kehren in einem endlosen Kreislauf wieder – so wie Erinnerungen, die nicht verschwinden, sondern sich immer wieder neu in unser Bewusstsein einschreiben.
Das Videogedicht wurde bereits für internationale Festivals offiziell ausgewählt (Official Selection), darunter das
MOON Festival Internacional de Videopoesia 2026.
Ein dunkler Raum. Ein Bild, das wiederkehrt. Ein persönlicher Moment der Begegnung mit der Poesie.
Veranstaltungsinformationen
Projekt BLACK BOX POEM – ABSENCE SADDENS
Festival 9. Griechische Filmtage Nürnberg
Termin und Ort 19.–22. November 2026 | Filmhaus Nürnberg
Konzept und Lyrik Anastasia Gkitsi
Videokunst Janni Kolotouros
Veranstalter Griechischer Kunstclub Nürnberg e. V.

Eintritt frei